11 Schlafmythen – Expertin für Babyschlaf deckt auf!

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„Irina ist ausgebildeter und zertifizierter Babyschlafcoach. Ihre Aufgabe ist es, dir und deinem Kind eine sanfte, schonende Schlaflernmethode beizubringen, die auf alle Bedürfnisse abgestimmt ist. Denn es gibt nicht den einen Fahrplan, wie jedes Kind ein- und durchschläft. Aber es gibt ein paar Tricks, die funktionieren. Die Babyschlaf-Expertin tut ihr Bestes, teilt ihr Fachwissen, betreut und hört zu und jede Beratung und jedes Konzept ist maßgeschneidert auf Eltern und Kind.

Babyschlafschule Irina

1. „In den anderen Familien schlafen die Kinder alle durch“

Laut einer repräsentativen Studie, die 2015 in Deutschland durchgeführt wurde, haben 20% aller Kinder im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren Schlafprobleme (also jedes fünfte Kind). Das bedeutet, dass die restlichen 80% zumindest gut schlafen. Aber auch wenn es viele Familien gibt, in denen die Kinder die meisten Nächte durchschlafen, ist Durchschlafen keine feste Größe und alle Kinder haben hin und wieder ihre Phasen, in denen es schlaftechnisch nicht perfekt läuft.

2. „Das Kind wird schon schlafen, wenn es müde wird“

Der Traum vom selbstbestimmten Schlafen wird für die meisten leider nur ein Traum bleiben. In der Praxis sieht es eher so aus, dass wenn die Eltern nicht rechtzeitig für günstige Einschlafbedingungen sorgen, dann läuft es auf die Übermüdung hinaus und ein übermüdetes Kind hat grundsätzlich mehr Schwierigkeiten damit, sowohl einzuschlafen als auch lange genug am Stück zu schlafen.

3. „Mit 1 Jahr fangen alle Kinder an, besser zu schlafen“

Über die Hälfte der Familien, die zu mir in die Schlafberatung kommen, haben Kinder im Alter von 12 bis 18 Monaten. Das ist wohl auch das Alter, wenn Elter aufhören, an diesen Mythos zu glauben.

4. „Nach dem Abstillen fangen Kinder sofort an durchzuschlafen“

Leider ist das Abstillen keine Garantie fürs Durchschlafen, denn es kommt primär darauf an, ob das Baby nach dem Abstillen immer noch mit Hilfe (und wenn ja mit welcher Art Hilfe) einschläft. Generell muss das Stillen nicht automatisch ein Problem für guten Schlaf darstellen, solange es bei Babys ab 5 Monate nicht als Einschlafhilfe eingesetzt wird.

5. „Ein Kind sollte am Tag so wenig wie möglich schlafen, damit es besser in der Nacht schläft“

Diese Regel stimmt leider nur für den Erwachsenenschlaf. Bei Babys und Kleinkindern ist es eher umgekehrt. Nicht genug Schlaf am Tag führt zur Übermüdung und somit automatisch zu Ein- und Durchschlafschwierigkeiten.

11 Schlafmythen - Expertin für Babyschlaf deckt auf - Schlafschule - Irina Kaiser

6. „Man sollte das Kind abends später hinlegen, damit es am nächsten morgen länger schläft“

Diese Methode funktioniert gut bei Kindern erst ab 5-6 Jahren. Babys und Kleinkinder unterliegen dagegen noch zu sehr den Biorythmen (der inneren Uhr) ihres Körpers. Somit gilt eher: es ist meist egal, wie spät ein Kind abends einschläft, es wacht trotzdem irgendwann zwischen 6 und 7:30 Uhr auf. Nicht selten ist eine sehr späte Bettgehzeit sogar der Grund dafür, dass Babys und Kinder anfangen, viel früher morgens wach zu werden (5-5:30 Uhr ist die beliebteste Zeit).

7. „Kinder schlafen besser im Familienbett“

Diese Aussage kann man nicht pauschal für alle Kinder in jedem Alter treffen. Viele Babys schlafen im Familienbett ruhiger, was leider nicht für alle Eltern zutrifft. Im zweiten Lebensjahr bzw. insgesamt bei Kindern, die mobiler werden, hat man oft das Problem, dass sie nicht liegen bleiben wollen und so endet es teilweise in einem stundenlangen „Einschlafkampf“. Die offizielle Empfehlung der WHO lautet – Babys bis 12 Monate im Elternschlafzimmer im eigenen Bettchen schlafen lassen. Man kann sicherlich jedoch auch das Schlafen im Familienbett sicher genug gestalten, wenn man sich an die allgemein bekannten Regeln hält, wobei es unter Anderem darum geht, dass das Baby einen eigenen, gut erkennbaren Schlafplatz hat.

8. „Während der Entwicklungsschübe schlafen Kinder schlechter“

Stimmt zu 100% und das hat einen guten Grund. Die ganze mentale Entwicklung findet ausschließlich im Schlaf statt und das auch noch in der Leichtschlafphase, somit wird der Schlaf während der Entwicklungsschübe insgesamt oberflächlicher. Viele Kinder haben außerdem den „Drang“, ihre neu erworbenen Fähigkeiten in der Nacht zu üben, was jedoch völlig natürlich ist, und somit gibt es hin und wieder unruhige Phasen in der Nacht.

9. „Nach einer sättigenden Breimahlzeit schlafen Babys besser“

Stimmt generell für Babys, die ausschließlich wegen Hunger in der Nacht wach werden. Somit kann ausreichend Essen am Abend dafür sorgen, dass das Baby eine längere Phase durchschlafen kann. Die meisten Durchschlafprobleme haben jedoch nichts mit Hunger in der Nacht zu tun, sondern sind eher eine Folge ungünstiger Einschlafgewohnheiten.

10. „Babys zum Einschlafen zu füttern oder auf dem Arm zu wiegen ist eine schlechte Angewohnheit“

Es ist völlig natürlich, dass normal entwickelte Babys bis zum Alter von 5 Monaten Hilfe beim Einschlafen brauchen, denn ihre eigenen Selbstregulationsfähigkeiten haben sich bis dahin noch nicht entwickelt. Wenn man jedoch nicht möchte, dass dies früher oder später zu einem Problem wird, könnte man ganz langsam damit anfangen, das Baby immer mehr „Arbeit“ beim Einschlafen übernehmen zu lassen, indem man seine Hilfe immer weiter reduziert.

11. „Babys müssen mit 6 Monaten in der Nacht nicht mehr essen“

Dies ist kein Mythos, sondern eher eine Aussage, die jeder Kinderarzt aus medizinischer Sicht treffen würde. Es ist jedoch sehr von dem jeweiligen Stand der körperlichen Entwicklung abhängig und meist von einer Reihe weiterer Faktoren, die berücksichtigt werden sollten. Ungeachtet der professionellen ärztlichen Meinung liegt die Entscheidung abzustillen immer bei Mama und sollte alleine zu ihrem und zum Wohle des Babys getroffen werden.

Irina von der Babyschlafschule

Irina Babyschlafschule München

Mein Name ist Irina Kaiser und ich bin ein ausgebildeter und zertifizierter Babyschlafcoach. Mit Hilfe einer sehr sanften und wirksamen Methode zeige ich Ihnen, wie Sie Ihre Schlafprobleme lösen und wieder zu mehr Schlaf und Ruhe für die ganze Familie finden.

Privat bin ich stolze Mama von Nicklas und Olivia. Mein Sohn war grundsätzlich ein Wenigschläfer und brauchte schon als Baby intensive Einschlafbegleitung. Als er 6 Monate alt war, habe ich das Buch „Jedes Kind kann schlafen lernen“ gekauft und es auch ausprobiert. Ganze 5 Minuten habe ich es ausgehalten, das war’s! Ans Durchschlafen hatte ich damals noch nicht einmal zu träumen gewagt.

Nach der Geburt meiner Tochter wurde ich dann zu einer richtigen „Mombi“, konnte kaum noch Tag und Nacht auseinander halten. Ich wollte nur noch schlafen, wenigstens zwei-drei Stunden am Stück, selbst zum Schlafratgeberlesen hatte ich keine Kraft mehr und bin meist schon auf der ersten Seite eingeschlafen.

Als es gar nicht mehr ging, wandte ich mich an einen Schlafcoach aus den USA und wünschte, ich hätte es viel früher getan. Seit dem ist unser Leben in zwei Teile geteilt, eins vor und eins nach dem Schlafcoaching.

Es schien wie ein Wunder, dabei war es nur die richtig ausgesuchte Methode, sowie liebevolle Tipps und Tricks, die ich während des Schlaftrainings mit auf den Weg bekommen habe. Und nicht zu vergessen die Konsequenz, die natürlich der Schlüssel zum Erfolg ist.

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Ahhh … jetzt sind wir alle ein bisschen schlauer! Du hast noch nicht genug Infos, Tipps und Erfahrungswerte rund um den „Babyschlaf“? Dann könnten dich diese Beiträge und Videos interessieren. Klick doch mal rein …

11 Schlafmythen – Expertin für Babyschlaf deckt auf
By | 2019-01-08T14:12:41+00:00 07. November 2018|Allgemein, oh-kind, Redaktioneller Beitrag, sei-dabei|0 Comments